Innovative und moderne Schmierstoffe für Metall und Lebensmittelindustrie

"Nachhaltig handeln heißt so zu agieren,  als wäre man auf der Welt, um für immer zu bleiben.“ Ashok Khosla

In Zeiten, in denen Geiz angeblich geil ist, versucht jeder immer günstiger einzukaufen. Auch die Schmierstoffe können ganz erheblich zur Kostenreduzierung in Ihrem Betrieb beitragen. Mit den Lieferanten zu verhandeln ist aber nur die eine Seite der Medaille. Dank geschickter Auswahl und bewusstem Einsatz ist bei den Schmierstoffen noch viel mehr drin.

Gemeinsam statt einsam

Bei einer Bestellung ordert der Einkäufer das günstigste Produkt auf der Basis allgemeingültiger und vermeintlich vergleichbarer Spezifikationen. Doch damit wird in Wirklichkeit oft überhaupt nicht gespart. Der Preis ist häufig ein subjektives Kriterium.

Manch höherwertiges Produkt lässt längere Standzeiten zu, senkt die Reibung sowie den Verschleiß und reduziert so die Kosten für Energiebedarf und Wartung. Doch über die Kenntnisse, wie stark sich durch ein besseres aber zunächst teureres Öl Kosten einsparen lassen, kann der Einkauf in der Regel nicht verfügen.

Daher: Ziehen Sie vor einer Bestellung unbedingt die Spezialisten aus der Instandhaltung hinzu. So tragen Sie objektiv zur Wahl des langfristig technisch und ökonomisch günstigsten Schmierstoffes bei.

Neuer Saft für alte Schätzchen

Ihre Maschinen und Anlagen sind schon etwas älter?
Dann bitte Vorsicht mit den Schmierstoffempfehlungen!

Heute gibt es teilweise viel leistungsfähigere Öle und Fette als die in den alten Listen aufgeführten. Mit den modernen Produkten lassen sich längere Standzeiten und eine deutlich höhere Performance erzielen. Bestellen Sie nicht aus Gewohnheit einfach die alten Sorten immer wieder. Fordern Sie bei den Herstellern Ihrer Maschinen Schmierstoff-Empfehlungslisten nach dem neuesten Stand an oder recherchieren Sie im Internet. Lassen Sie sich von Ihrem Schmierstofflieferanten beraten. 

Optimierte Ölstandzeiten

Moderne Hochleistungs-Schmierstoffe sind in der Regel oxidationsstabile Langläufer. Über mehrere Jahre hinweg ausgedehnte Ölwechselintervalle können die Kosten langfristig erheblich reduzieren.

Schließlich senken sie nicht nur die Wiederbeschaffungskosten für die Schmierstoffe, sondern auch die Kosten für deren Entsorgung und für den Arbeitsaufwand beim Wechsel. Aber auch wenn ein Öl erst dann erneuert wird, wenn es notwendig ist, fällt nicht nur weniger Altöl an, was die Umwelt entlastet. Auch die gesetzliche Regelung zur Abfallvermeidung bei nicht nachwachsenden Rohstoffen wird befolgt.

Trendanalysen sichern den Betrieb

Wichtige Veränderungen an Öl und Maschine werden heute oft nicht mehr bemerkt, weil der „Schmiermaxe“ der noch vor einigen Jahren solche Vorkommnisse an den Instandhalter berichtete, wegrationalisiert wurde. Um überraschende Ausfälle zu vermeiden, wird dafür mit aufwändigen Computerprogrammen versucht, mit einer „vorbeugenden Instandhaltung“ entsprechend vorzusorgen.

Allerdings ist dieses System recht kostenintensiv. Noch teurer kann es aber werden, wenn es trotz aller Berechnungen zu einem Schaden bzw. Ausfall der Maschine kommt. Eine effektive und kostengünstige Alternative bietet dagegen die Unterstützung der „zustandsabhängigen Instandhaltung“ auf der Basis von Trendanalysen.

Bei diesen Diagnosen handelt es sich um Schmierstoffanalysen, die in wiederkehrenden Abständen, ohne das Öl zu wechseln, durchgeführt werden. Dabei fungiert der Schmierstoff als idealer Informationsträger. In jeder Diagnose wird Bezug auf vorangehende Untersuchungen genommen, und selbst kleine Veränderungen werden beobachtet und kommentiert.

Die Ölexperten geben nicht nur an, zu welchem Zeitpunkt das Öl gewechselt werden muss. Sie entdecken auch rechtzeitig Verschleiß und bevorstehende Schäden und bewirken so eine Kostenoptimierung der Instandhaltung.

Weniger ist häufig mehr

Der durchdachte Einsatz von modernen, meist synthetischen, Schmierstoffen bringt ein enormes Rationalisierungspotenzial mit sich. Nehmen Sie einmal die in Ihrem Betrieb verwendeten Öle und Fette unter die Lupe. Besorgen Sie sich dazu die Datenblätter von Ihren Lieferanten und die aktuellen Schmierstoff-Empfehlungslisten der Maschinenhersteller.

Beim Vergleich werden Sie feststellen, dass einige Produkte über ein nahezu identisches Leistungsspektrum verfügen. In vielen Unternehmen kann alleine durch eine geschickte Sortenvereinfachung die Palette der Schmierstoffe um etwa 30% reduziert werden. Das spart Kosten bei der Bestellung und der Lagerhaltung. Allerdings kann oft nur der Fachmann die einzelnen Sorten objektiv miteinander vergleichen.

Gut gepflegt ist lang geschmiert

Wenn Sie regelmäßig den Zustand Ihrer Schmierstoffe mit Analysen überwachen, werden Sie oft auf Ölpflegemaßnahmen hingewiesen, die Sie verbessern sollten, wenn Sie sich einen Ölwechsel ersparen möchten. Dazu zählt z.B. eine optimierte Filterung des Öls, der Einbau von zusätzlichen Nebenstromfiltern oder Separatoren, eine bessere Wasserentfernung oder schlicht ein Wechsel von Filterpatronen anstelle eines Ölwechsels, der oft das Problem alleine auch nicht löst.

Nobody is perfect

Fehlerquellen lauern leider überall. Doch Sie können diese drastisch reduzieren. Sind Ihre Mitarbeiter geschult? Kennen sie alle Tricks bei der Überwachung und Pflege der Schmierstoffe, beim Nachschmieren, Auffüllen und Umölen? Werden die Ölproben korrekt entnommen, damit die Analyse ein repräsentatives Ergebnis liefert? Und wie sieht es bitte mit der Lagerung und dem Handling der Öle und Fette aus?